entnommen aus der

vom 04.03.2005

Mit dem Bauende rechnet Thonhausen gegen Ende Juli


 
 
Weiterbau der innerörtlichen Straße - Anerkennung für Winterdienst   Von OTZ-Redakteur Bernd Kemter Thonhausen. Etwa Ende Juli soll der Ausbau des 2,7 Kilometer langen Abschnitts der L 1361 zur sächsischer Seite fertiggestellt sein. Zugleich entsteht in diesem Bereich der Crimmitschauer Westumfahrung und ebenfalls zu diesem Termin die neue Kreisstraße K 501, die von der neuen Landstraße in Richtung Ortsende Thonhausen abzweigt, womit diese Gemeinde umfahren werden kann.

Diese, etwa ein Kilometer lange Kreisstraße südlich zum Ortsende von Thonhausen stoßend, bindet die Gemeinde in Richtung Mannichswalde an. Dafür nimmt die Gemeinde auf Anerbieten der Kreisverwaltung den so genannten Pflasterberg vom Ortseingang aus Richtung Schönhaide bis innerorts Kreuzung nach Wettelswalde in eigene Obhut.

Der nahezu geradlinige Ausbau der L 1361 ist von eminent wichtiger Bedeutung, bindet er doch das gesamte Altenburger Land, vor allem aber die Schmöllner Region, besser an das sächsische Wirtschaftsgebiet an - vor allem auch an die A 72 bei Reichenbach.

Und ein weiterer, sehr gewünschter Effekt stellt sich ein: Der Schwerlastverkehr, nervenaufreibend für die Bewohner und schädlich für den ausgebauten innerörtlichen Straßenbereich, wird endlich aus der Gemeinde verbannt.

Für die Brummis ist die enge Straße durch den Sahnwald gesperrt, so dass sie bislang durch das lang gezogene Thonhausen rollen müssen, um nach Crimmitschau zu gelangen.

Beide Straßenprojekte - Gemeinschaftsaufgabe von Straßenbauamt Ostthüringen und Landratsamt - erfolgen parallel. "Anders hätte es auch keinen Sinn, um den Schwerlastverkehr endlich aus Thonhausen heraus zu bringen", zeigt sich Bürgermeister Andr- Hupfer (CDU) erleichtert. Verbesserung der Lebensqualität, dies ist seine Absicht wie auch die des Thonhausener Gemeinderates.

Für den kommunalen Anteil an den Straßenbaumaßnahmen wie auch für die Außengestaltung am neuen Vereinshaus (OTZ berichtete) ist man jeweils eine Verpflichtungsermächtigung eingegangen; eine Chance, die sich noch nach Ablauf der Dorferneuerung 2004 bot.

Die kommunale Straße von Dorfmitte Richtung Mannichswalde soll übrigens im nächsten Jahr grundhaft an die Reihe kommen.

Die Gemeinde beteiligt sich ebenfalls am Ausbau des Kreisradwegenetzes. Als neuer Weg ist eine Strecke geplant, die Thonhausen mit dem Mannichswalder Bad verbinden soll. Von den etwa zwei Kilometern liegen 1000 Meter auf sächsischer Seite. Der Fördermittelantrag ist eingereicht, allerdings ist Crimmitschau noch nicht soweit. "Dieses Jahr wird es wohl noch nichts", schränkte Hupfer daher ein.

Anerkennend äußerte er sich zum Winterdienst, organisiert durch den Bauhof in Heukewalde. Matthias Schidzig mit dem Multicar samt Streuer und Hans-Jürgen Köster auf dem Schneepflug sorgen für geräumte Straßen in Thonhausen, Schönhaide, Wettelswalde, Heukewalde.

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