Artikel in der OTZ am  06.11.2002 :

Thonhausen (OTZ/J. Borath).

Neben Ausbau der A 4, Weiterführung der
B 93 und Ausbau der B 7 bis Frohburg zur A 72 genießt die
Westumfahrung Crimmitschau oberste Priorität für das Altenburger
Land. Nach langem Ringen steht jetzt eine Vorzugsvariante, die sowohl
Landkreis als auch Gemeinde Thonhausen befürworten.

Während die ursprünglich geplante Trasse im Jahre 1998 über den
bewaldeten Fuchsberg zur sächsischen Landesgrenze führen sollte,
verschont die jetzt favorisierte Variante den Wald auf dem Fuchsberg.
Genutzt wird dabei der Verlauf eines vorhandenen Feldweges. Den
Kompromiss fanden Gemeinde und Landratsamt Altenburger Land in
Abstimmung mit Sachsen: "Die Zusammenarbeit war sehr gut", lobt
Bürgermeister Andr- Hupfer. Zumal der Kreis mit der neu geplanten
Kreisstraße 501 von der L 1361 bis zur Landesgrenze Sachsen südlich
von Thonhausen die Anbindung der Gemeinde sichert. Die Kommune
übernimmt dafür den Pflasterberg als Gemeindestraße. Sowohl für den
Kreis als auch die Gemeinde bringt die Lösung Vorteile. Der Landkreis
schafft eine gute Anbindung hin zur A 72. Hingegen wird der PKW- und
Schwerlastverkehr aus dem Ort Thonhausen gelenkt. Dieser Weg ist bis
dato die kürzeste Streckenführung ins Greizer Land und entsprechend
stark frequentiert. Der erste Bauabschnitt der künftigen Westumfahrung
Crimmischau sieht den Ausbau der L 1361 von der
Autobahnanschlussstelle Schmölln bis zum Verkehrsknoten Kummer
vor. Danach soll der Neubau der L 1361 von Schönhaide bis zur
Landesgrenze Sachsen erfolgen. Die Arbeiten beginnen im nächsten
Jahr. Für 2004 fest eingeplant ist der Neubau der K 501. Auf
sächsischer Seite ist es Ziel, das Planfeststellungsverfahren für die
Westumfahrung Crimmitschau im Jahr 2003 einzuleiten und mit dem
Bau der Trasse ab Landesgrenze Thüringen-Sachsen 2004 zu
beginnen.

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