Bürgerhaus in Thonhausen jetzt wahres   Schmuckstück

Von OTZ-Redakteur Bernd Kemter Thonhausen.
Nach komplettem Umbau des alten Gemeindeamtes ist in Thonhausen ein wahres
Schmuckstück entstanden: Das Bürgerhaus steht nun als neue Stätte
der Geselligkeit Jung und Alt offen.

Sämtliche Vereine können das Gebäude nutzen, hierzu gehören
ebenfalls der Jugendklub und die Volkssolidarität. Sie erhalten jeweils
eine kleine Küche zur Nutzung. Daneben haben die Bürger die
Möglichkeit, zu den jeweiligen Öffnungszeiten Rezepte für die Apotheke
abzugeben, Fußpflege- und Friseursalon zu besuchen. Und natürlich ist
auch die Gemeindeverwaltung wieder im Haus untergebracht.

Es handelte sich um eine komplette Sanierung, informierte am
Freitagnachmittag Thonhausens Bürgermeister Andrè Hupfer, der als
Gäste Landrat Sieghardt Rydzewski, Bürgermeister der
Verwaltungsgemeinschaft und Firmenvertreter begrüßen konnte.

Zu den Bauarbeiten gehörten Mauerwerksanierung, der komplette
Innenausbau, Einbau neuer Fenster und Türen, neu gestaltete Fassade
und Eingangsbereich sowie Fliesen. Komplett erneuert wurden auch die
Toiletten, die Heizungsanlage wurde erweitert. Ein neues Domizil erhielt
in diesem Zusammenhang auch der Bauhof. Die Gesamtinvestition
belief sich auf 336 000 Euro, gefördert aus Mitteln der Dorferneuerung
und des Arbeitsamtes.

Auch der Außenbereich des Bürgerhauses wurde teils neu gestaltet,
das Areal vor dem Eingang mit farbigem Pflaster belegt. Das
Ingenieurbüro Runst aus Vollmershain führte die Regie, die Firmen Wolf
aus Göpfersdorf und Naumann aus Löbichau, ortsansässige Firmen
sowie der Bauhof waren mitbeteiligt. Ulrike Runst vom Architekturbüro
hob hervor, dass mit dem Umbau von Bürgerhaus und dem
neugestalteten Bauhof nicht nur von den Räumen her, sondern auch
rein äußerlich frühere Umbausünden ausgemerzt werden konnten. Nun
könne das Bürgerhaus seiner Rolle als erstes Haus am Platze gerecht
werden.

Wie es weiter hieß, plane die Gemeinde auch, das gesamte, derzeit
noch unansehnliche Areal nahe des Bürgerhauses zu gestalten. So soll
einmal ein kleiner Festplatz entstehen, ein regelrechter Treffpunkt auf
dem Dorfanger.
OTZ   09.12.2002



Geselliges Miteinander:
 

Von Bernd Kemter Die Thonhausener können auf ihr neugestaltetes
Bürgerhaus wahrlich stolz sein. Und sie sollten es rege nutzen: Für die
Jugend, die Seniorinnen und Senioren stehen ohnehin eigene
Räumlichkeiten samt jeweiliger kleiner Küche zur Verfügung. Die neue
Einrichtung komplettiert die Möglichkeiten geselligen Miteinanders, wozu
natürlich auch der neugestaltete Sportplatz samt neuem Domizil für die
Sportler gehören. Erhebliche Aufwendungen waren vonnöten,
Bürgermeister und Gemeinderat bewiesen Mut und Weitsicht, um
dieses Vorhaben anzugehen. Zugleich wurde ehrwürdige Bausubstanz
erhalten, geht doch dieses Gebäude auf das 18. Jahrhundert zurück. Es
war Brauerei und Gaststätte, Umsiedler wohnten hier nach dem Krieg.
Ein recht wechselvolles Schicksal. Nun ist dem Thonhausener
Bürgerhaus auf lange Sicht, über Generationen hinweg ein gesichertes
und schönes Schicksal beschieden. Hier können sich Jung und Alt
treffen und Geselligkeit pflegen. Dafür haben sich alle Mühen gelohnt,
zumal mit dem noch zu gestaltenden Dorfanger weitere Möglichkeiten
für Feste, beispielsweise Maibaumsetzen, und gemeindliche
Veranstaltungen entstehen.

OTZ   09.12.2002
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