Pik Lenin Bergfahrt 2002 - persönliche Zusammenfassung

Im Bericht von Rainer sind alle wesentlichen zeitlichen Abfolgen und Lageretappen dargestellt, die von mir nicht nochmals wiederholt werden. Das Besondere und das Resümee dieser Bergtour aus meiner Sicht sei hier kurz dargestellt.
 

Motiv


Schwierigkeiten und Mühen


Besondere Reize


Die Transalai-Kette im Pamir

Noch immer versuchen sich am Pik Lenin viele Bergsteiger aus aller Welt, jedoch in einer überschaubaren Anzahl. Dadurch ist das Bergsteigen dort recht angenehm. Doch trotz vieler Expeditionsgruppen ist man am Pik Lenin auf sich selbst gestellt. Hubschrauberflüge, wie sie noch vor einigen Jahren üblich und möglich waren, gibt es nicht mehr. Bei gesundheitlichen Problemen oder Unfällen muß man mit eigenen Kräften versuchen, aus dem Gebirge herauszukommen. Lediglich Pferdetransporte von Lager 1 zum Basislager sind möglich. Und selbst vom Basislager kann man nicht sofort mit einem Autotransport ins nächste Dorf rechnen. Dabei dürfte eine Autofahrt kaum den Transport eines Verletzten gerecht werden, allein schon aufgrund der Topographie, des Niveaus der Wege und Straßen, bei Durchfahrten durch Furten usw..
 

Was mir nicht gefallen hat

Die Lastentransporte ins Lager 1, die die kirgisischen Nomaden mit ihren Pferden anbieten, verstoßen mit Sicherheit gegen jeglichen Tierschutz. Die Pferde werden zumeist von den Pferdeführern überladen und müssen in diesem Zustand dann halsbrecherischen Pfaden folgen. Jeder der solche Transporte in Anspruch nimmt, sollte auf ein vernünftiges Maß der Lasten für die Tiere achten und auch darauf bestehen!!!  Besser wäre es, für den Transport ein Yak anzumieten.
 

Höhepunkte und Ergebnisse

Nach 1989 konnte ich ein zweites Mal den Gipfel des 6.148 Meter hohen Pik Rasdelnaja erreichen. Damals mußte ich noch vom Lager 3 wegen Höhenkrankheit absteigen. Im Jahr 2002 (also 13 Jahre später) war ich in der Lage, mich mehrere Tage auf 6.100 Meter aufzuhalten. Doch meine Höhenanpassung war auch diesmal nicht ausreichend, um genügend Energie für den Aufstieg zum Gipfel des Pik Lenin aufzubringen. Auf dem Weg zum Pik Lenin erreichte ich eine maximale Höhe von 6.600 Meter.
 
 

Edgar Nönnig,  am 01.06.2003



 

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