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Altenburger
Land Ein
asphaltiertes Stück auf der sächsischen Seite ist bereits
befahrbar, soll jedoch noch asphaltiert werden, erklärte
Thonhausens Bürgermeister André Hupfer. Der Abschnitt,
für den die Gemeinde zuständig ist, wird insgesamt etwa 1100
Meter betragen. Das letzte Stück soll im ersten Quartal des
nächsten Jahres fertig gestellt werden. Die
Gesamtkosten für die Thonhausener Trasse belaufen sich auf 176 000
Euro, wobei jedoch nur zehn Prozent als kommunaler Eigenanteil, den die
Gemeinderäte in den Nachtragshaushalt für 2005 einstellten,
ausgegeben werden muss. Durch Tourismusförderung und zweitem
Arbeitsmarkt werden 90 Prozent der Kosten getragen. Die Bauarbeiten
haben bereits am 14. Oktober begonnen und sollen knapp zwei Jahre
andauern. Bürgermeister
Hupfer zeigte sich froh darüber, dass der Gemeinderat den Zuschlag
einer einheimischen Firma erteilen konnte, TRL Ren-Burkhardt
Thonhausen. Das Unternehmen unterbreitete in der öffentlichen
Ausschreibung die günstigste Offerte unter vier Anbietern. Generös
zeigte sich zudem die Agrargenossenschaft Thonhausen, die sich mit
einem Landtausch mit der Gemeinde bereit erklärte. Immerhin
führt der neue Radweg mitten durch ein Feld. Via Crimmitschau muss
die Trasse noch ausgebaut werden. Eigentlich
hatte die Thüringer Aufbaubank Fördermittel für den
Bad-Radweg in Thonhausen erst für 2006 in Aussicht gestellt. Doch
die Gemeinde blieb hartnäckig, hatte sie doch schon vor Jahren
einen entsprechenden Antrag gestellt. Nun war ihr endlich Erfolg
beschieden. Radwanderer aus Sachsen und ins Sächsische werden den
Lückenschluss begrüßen. Sie können sich im Ort an
einer großen Tafel informieren. Sehenswürdigkeiten wie Burg
Posterstein, Schmöllner Knopfmuseum oder die Nöbdenitzer
1000-jährige Eiche können vom Bad-Radweg aus erkundet werden.
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