Thonhausen besitzt alsbald einen schmucken Dorfanger  zurück

Aufgrund der Ortsgestaltungskonzeption der Gemeinde Thonhausen wurde der Ort seit 2002 bs 2004 im Rahmen des Dorferneuerungsprogramm öffentlich gefördert. Es handelt sich um Schwerpunkte, wie die Gestaltung zentraler Ortsbereich um das Gemeindehaus inclusive ehemalige Schmiede, Sportplatz am Sandberg, Betonwerk oder Schönhaider Zentrum.Einweihung Anfang September beim Fest der Vereine
Von OTZ-Redakteur Bernd Kemter Thonhausen. Die Gemeinde besitzt alsbald am Vereinshaus einen schmucken Dorfanger, die Arbeiten stehen jetzt unmittelbar vor dem Abschluss. Die Einweihung erfolgt zum Fest der Vereine am 3. September.

Ein Festzelt wird aufgebaut, wo acht Parkplätze geschaffen wurden, einige Stunden werden die Thonhausener geselliges Beisammensein pflegen. Beteiligt sind der Sportverein, die Feuerwehr, der Geflügelzüchterverein, die Jugend, die Senioren, die Landfrauen, die Jäger und die Kirchgemeinde. Die Vereine nutzen die Gelegenheit, um sich vorzustellen. So wird der Jagdverein seine Jagdgebiete vorstellen, die Feuerwehr bietet Kindern Fahrten im Feuerwehrauto an und die Geflügelzüchter stellen eine Voliere auf. Der mit verschiedenem Pflaster belegte Platz verfügt über ein Rondell mit Sitzgelegenheiten, Mauern, eine Einfassung für Maibaum bzw. Lichterbaum zum Weihnachtsmarkt, Zuwege für Anlieger. Einbezogen ist gleichermaßen ein Spielhügel für Kinder mit Rutsche und Kriechtunnel. Auch Mauern, künftige Bepflanzungen und der Brunnen gehören zum Areal. So entsteht ein schönes dorftypisches Ensemble mit dem attraktiven Vereinshaus, dem Dorfanger und den Spielgelegenheiten.

Im April wurde mit den Arbeiten begonnen, berichten Bürgermeister Andre Hupfer und Kämmerin Birgitt Richter. Die Bauausführung übernahm die ortsansässige Firma Burkhardt TRL. Begründet ist das Projekt in der Dorferneuerung, die im vergangenen Jahr zu Ende ging. Noch 2003 erhielt die Gemeinde eine Verpflichtungsermächtigung für 2005 über 156 400 Euro. Über die Dorferneuerung bewilligte das Amt für Flurneuordnung und Infrastruktur seinerseits 109 400 Euro. Auch die Agentur für Arbeit war einbezogen. Letztlich war das Projekt auch Bestandteil des Dorfentwicklungskonzeptes.

Voraussetzung des Vorhabens war, dass die Gemeinde das Grundstück erwarb. Die alte Schmiede an dieser Stelle war nicht mehr bewohnt. Das baufällige Gebäude wurde abgerissen, Erdarbeiten und Platzgestaltung begannen. Nun kann der Dorfanger für vielfältige Begegnungen genutzt werden, von den Vereinen wie auch für einen Schwatz, wenn man sich dort trifft.

17.08.2005